Am 15. Februar startet die dritte Runde der Internationalen BioOlympiade. Unter anderem wird dort GGI-Schüler Colin Wolf aus dem 13. Jahrgang teilnehmen.
BioOlympiade???
Die Internationale Biologie-Olympiade ist ein weltweit ausgetragener Wettbewerb für besonders biologisch interessierte SchülerInnen der gymnasialen Oberstufe. Deutschland nimmt mit einem vierköpfigen Nationalteam teil, das in vier Runden ausgewählt wird. Im Februar findet in Kiel die dritte Runde in einem einwöchigen Seminar statt. Dort lösen die etwa 45 eingeladene SchülerInnen anspruchsvolle Prüfungen.
Aktuell befinden wir uns kurz vor der dritten Runde, weshalb die zehn besten TeilnehmerInnen aus Niedersachen zu einem zweitägigen Landesseminar nach Osnabrück in die Uni eingeladen wurden. Drei dieser Teilnehmer, darunter auch Colin vom GGI, werden am 15. Februar an der dritten Runde der BioOlympiade teilnehmen. Dementsprechend wurden diese zwei Tage genutzt, um zum einen die Teilnehmenden der dritten Runde auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten, aber auch, um die anderen sieben Teilnehmer zu ihrem Erfolg (Top 10 Niedersachen) zu gratulieren.
In diesen zwei Tagen konnte die Gruppe nicht nur einen Einblick in das Uni-Leben ergattern, sondern auch die Stadt Osnabrück erkunden und bei einem gemeinsamen Abendessen als Gruppe zusammenwachsen. Unter der Leitung von Kristina Themann und ihrem Team wurde ein großes Spektrum an biologischen Seminaren angeboten. Am ersten Tag wurden Bestimmungsübungen für verschiedene Arten durchgeführt, der Botanische Garten besichtigt (siehe Fotos) und die Vielfalt der Blumen in besagten Garten erkundet. Des Weiteren wurde eine Taube seziert und eine anatomische Sektion eines Schweineherzens durchgeführt.


Der zweite Tag startete genauso spannend wie der erste. Mit der Fragestellung „Wie viel Neandertaler steckt in uns?“ durfte sich die Gruppe ihr eigenes Basenpaar P1080 in der PCR-Analyse ansehen und beobachten, ob sie in diesem Basenpaar das Neandertaler-Gen in sich tragen. Als letztes hat sich die Gruppe mit Laktoseintoleranz beschäftigt und welche Mutation dazu führt, dass 85% der deutschen Bevölkerung Milch verdauen können. Um sich diesen Ablauf genauer anschauen zu können, wurden Bakterien benutzt, die die Reaktion im menschlichen Körper nachstellen sollen. Färbt sich das Reagenzglas gelb wurde Lactose gespalten, geschieht diese Reaktion jedoch nicht, ist man laktoseintolerant. Zudem konnten die zehn SchülerInnen von dem Privatdozenten Dr. rer. nat. Knut Jahreis noch weitere Mechanismen im Körper kennenlernen, die diesen Ablauf regulieren.
Alles in allem war das Landesseminar in Osnabrück ein voller Erfolg und alle teilnehmenden SchülerInnen konnten wertvolle Informationen und Erkenntnisse für das bevorstehende Abitur mitnehmen.
Jetzt heißt es nur noch Daumendrücken für die dritte Runde für Colin und die zwei anderen SchülerInnen.
Text von: Colin Wolf & Finja Batterman




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