Fünf Tage, drei Reiseziele und jede Menge Geschichten: Vom 5. bis zum 9. Oktober tauschten die Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs des Gymnasiums Groß Ilsede den Klassenraum gegen antike Tempel, italienisches Dolce Vita und das Abenteuer auf hoher See. Ob Sightseeing in Athen, Rafting in Verona oder Segeln auf dem IJsselmeer – die Studienfahrten hatten für jeden Geschmack etwas zu bieten.
🇬🇷 Athen: Zwischen Antike, Street Art und Fußballabend
Wer bei Athen nur an alte Steine und Geschichtsbücher denkt, hat die Rechnung ohne den 13. Jahrgang gemacht! Natürlich durften die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der griechischen Hauptstadt nicht fehlen: Bei einem Besuch der Akropolis und der Agora tauchten die Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau Pelz, Frau Fricke, Herrn Meyer und Herrn Dillinger in die Welt der Antike ein. Eine Stadtrallye half dabei, Athen auf eigene Faust zu entdecken und die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive kennenzulernen.


Doch Athen kann mehr als Geschichte. Bei einer Street-Art-Tour zeigte sich die moderne, kreative Seite der Metropole. Außerdem standen Museumsbesuche auf dem Programm: Während das Athens Olympic Museum spannende Einblicke in die Sportgeschichte bot, widmete sich das EMST der zeitgenössischen Kunst. Auch das beeindruckende Stavros Niarchos Foundation Cultural Center wurde bei einer Führung erkundet.


Zwischen Kulturprogramm und Stadtleben blieb Zeit für gemeinsame Erlebnisse. Ein Abendessen in geselliger Runde und gemeinsames Fußballschauen sorgten für die nötige Portion Gemeinschaft. Und natürlich durfte auch ein Standtag nicht fehlen, um die Eindrücke der Reise zu verarbeiten und die griechische Atmosphäre zu genießen.
Das Fazit aus Athen: Antike trifft auf Großstadtleben – und wer genau hinschaut, entdeckt zwischen historischen Bauwerken und moderner Kunst eine Stadt voller Kontraste.

🇮🇹 Verona: Dolce Vita, Action und ein Hauch Hollywood
28 Schülerinnen und Schüler, drei Lehrkräfte und fünf Tage Italien: Die gemeinsame Fahrt der beiden Seminarfächer mit naturwissenschaftlichem und musikalischem Schwerpunkt wurde zu einem echten Highlight. Begleitet von Herrn Althoff, Herrn Graf und Herrn Plagge ging es nach einer langen Zugfahrt zunächst ins Hotel Maxim. Anschließend wurde Verona bei einer Stadtrallye erkundet. Historische Gebäude, wunderschöne Plätze, zahlreiche Brücken und beeindruckende Marmorbauten machten schnell klar, warum die Stadt so viele Besucher begeistert.
Am Dienstag wurde es dann sportlich: Bei einer Raftingtour auf der Etsch waren Teamwork, Mut und eine gewisse Wasserfestigkeit gefragt. Doch damit nicht genug! Unterwegs wurde an Felswänden geklettert und steil bergauf gestiegen. Für den größten Adrenalinkick sorgte bei vielen das Abseilen – fast wie Tom Cruise in Mission: Impossible. Nur eben ohne Hollywood-Stuntteam.





Nach so viel Action durfte die italienische Küche natürlich nicht zu kurz kommen. Bei einem Abendessen auf einer Terrasse mit Blick auf das nächtliche Verona wurden italienische Spezialitäten genossen.
Am Mittwoch ging es weiter nach Mailand. Nach einer Führung durch die Universität stand der berühmte Mailänder Dom auf dem Programm. Danach konnten alle die Metropole auf eigene Faust erkunden. Am Abend traf sich die Gruppe im lebendigen Viertel Navigli zum gemeinsamen Essen.
Der Donnerstag gehörte den individuellen Interessen: Während einige eine Frida-Kahlo-Ausstellung besuchten, zog es andere in die Innenstadt oder in eine der größten Thermen Italiens. So war für Kulturfans, Entdecker und Erholungssuchende etwas dabei.
Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Das Wetter hatte größtenteils mitgespielt, die Stimmung war hervorragend und die Gruppe zeigte sich zuverlässig und harmonisch. Bei insgesamt drei gemeinsamen Restaurantbesuchen kam auch das italienische Lebensgefühl nicht zu kurz.
Das Fazit aus Verona: Eine perfekte Mischung aus Kultur, Abenteuer und Entspannung. Oder anders gesagt: Fünf Tage, die Lust auf mehr Italien machten – denn ein bisschen länger hätte es ruhig sein dürfen!
⛵ IJsselmeer: Klassenfahrt auf Wellenlänge
Während die einen durch Großstädte schlenderten, hieß es für die andere Gruppe in Begleitung von Frau Simm und Frau Conzelmann: Leinen los! Auf dem IJsselmeer in den Niederlanden wurde das Segelschiff für einige Tage zum schwimmenden Zuhause. Statt Klassenzimmer gab es Wasser, Wind und jede Menge Gemeinschaft – und statt Einzelzimmern das Leben auf engstem Raum.


Gestartet wurde in Harlingen. Am Montag segelte die Gruppe weiter zur Insel Terschelling, bevor es am Dienstag zurück ans Festland nach Makkum ging. Am Mittwoch stand schließlich die Rückfahrt nach Harlingen an. Unterwegs gab es sogar tierische Begegnungen: Seehunde auf Sandbänken ließen sich beobachten und machten das Segelabenteuer noch besonderer.


Doch wer glaubt, dass auf einem Segelschiff immer alles nach Plan läuft, kennt das Wetter noch nicht. Am Donnerstag machte der Wind der Gruppe einen Strich durch die Rechnung, sodass kein weiterer Segeltörn möglich war. Stattdessen ging es mit dem Zug nach Franeker ins berühmte Planetarium. Auch ohne Segel blieb der Tag also spannend. Am Freitag trat die Gruppe schließlich ganz normal mit dem Zug die Heimreise an.
Das Besondere an dieser Fahrt war nicht nur das Segeln selbst, sondern vor allem das Zusammenleben an Bord. Auf engem Raum musste man Rücksicht nehmen, zusammenarbeiten und sich aufeinander verlassen. Genau das machte die Reise zu einem Erlebnis, das weit über das reine Sightseeing hinausging.
Das Fazit vom IJsselmeer: Wind im Gesicht, Wasser ringsum und Seehunde als Reisebegleiter – diese Studienfahrt war alles andere als eine gewöhnliche Woche außerhalb des Klassenzimmers.

Und was bleibt?
Ob zwischen antiken Säulen in Athen, beim Abseilen in Italien oder an Bord eines Segelschiffs in den Niederlanden: Die Studienfahrten des 13. Jahrgangs zeigten, wie vielfältig Lernen außerhalb des Unterrichts sein kann. Neue Städte entdecken, unbekannte Dinge ausprobieren, gemeinsam Herausforderungen meistern und einfach Zeit miteinander verbringen – all das gehörte dazu.
Natürlich durfte auch der Spaß nicht fehlen. Denn neben Kultur, Geschichte und sportlichen Aktivitäten waren es vor allem die gemeinsamen Momente, die diese fünf Tage besonders machten. Und vielleicht ist genau das das Beste an einer Studienfahrt: Man kehrt nicht nur mit neuen Eindrücken zurück, sondern auch mit Geschichten, über die man noch lange lachen und reden kann.
zusammengestellt durch Beiträge von Nelia Fricke, Johanna Born und Herrn Plagge




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