Am 6. Februar 2026 tauschte der 11. Jahrgang in Begleitung von Herrn Köhn, Herrn Frie und Herrn Spieler das Klassenzimmer gegen Hightech: Es ging zur Technischen Universität Braunschweig zum „Tag der Elektrotechnik und Informationstechnik“. Von 9 bis 14 Uhr drehte sich alles um moderne Technologien, spannende Forschung und die Frage: Was kann man eigentlich später damit machen?
Schon beim Ankommen war klar – das wird kein langweiliger Vortragstag. Unter dem Motto „Chips & more“ öffnete die Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Physik ihre Labore und zeigte Technik nicht nur auf Folien, sondern live und aus nächster Nähe.
An verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen selbst entdecken, wie vielseitig die Welt der Technik ist. In der Mikro- und Nanoelektronik ging es um die Frage: Wie klein kann Technik eigentlich werden? Die Antwort: so klein, dass man sie ohne Spezialgeräte kaum noch sehen kann. Im Bereich Robotik und autonome Systeme begegneten sie Maschinen, die eigenständig arbeiten und Menschen im Alltag unterstützen können. Besonders beeindruckend waren Roboter, die Aufgaben ganz allein erledigten – fast wie in einem Science-Fiction-Film, nur eben real. Auch die Kommunikations- und Informationstechnik wurde greifbar erklärt: Wie kommen eigentlich Daten von A nach B? Was passiert, wenn eine Nachricht verschickt oder ein Video gestreamt wird? Plötzlich wurde klar, wie viel Technik hinter ganz normalen Alltagsaktionen steckt. Ein weiteres großes Thema war Energie und Elektromobilität. Hier ging es darum, wie neue Technologien helfen können, nachhaltiger zu leben und das Klima zu schützen. Im Bereich Bioelektronische Systeme erfuhren die Schülerinnen außerdem, wie Elektronik und menschlicher Körper zusammenarbeiten – zum Beispiel in moderner Medizintechnik.
Besonders interessant war die Möglichkeit, direkt mit Studierenden sowie Professorinnen und Professoren zu sprechen. So bekamen sie ehrliche Einblicke ins Studium, konnten Fragen stellen und herausfinden, welche Wege nach dem Abitur möglich sind – hilfreich für alle, die noch unsicher sind, wohin die Reise gehen soll. Vorgestellt wurden Studiengänge wie Elektrotechnik und Informationstechnik, Informations-Systemtechnik, Nachhaltige Energiesysteme und Elektromobilität, Bioelectronics Engineering und Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik. Der Tag an der TU Braunschweig zeigte: Elektrotechnik und Informationstechnik stecken überall – im Smartphone, im Auto, in der Medizin und sogar in der Energiewende. Physik ist längst kein abstraktes Schulfach mehr, sondern gestaltet aktiv die Zukunft.

Wer weiß – vielleicht tüftelt ja jemand aus diesem Jahrgang später selbst an den Technologien von morgen. Ein spannender Tag mit vielen neuen Eindrücken, echten Aha-Momenten und vielleicht sogar der Inspiration für den eigenen Berufsweg.

von Luisa Kruppa und Jelena Weidemeier (9.2)