Vom 19. bis 20. Juni 2026 ging es für die Erdkundekurse von Herrn Kerk und Herrn Müller – begleitet von Frau Müller (nicht verwandt oder verschwägert) – auf Stadtexkursion in die Hansestadt Bremen. Bei Temperaturen, die eher an eine Feldstudie in den Tropen als an Norddeutschland erinnerten, begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Spurensuche zwischen Stadtgeschichte, Stadtplanung und hanseatischem Flair.
Warum Bremen? An den fußballerischen Qualitäten des ansässigen Bundesligisten liegt es derzeit eher weniger, aber die Stadt ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie sich historische und moderne Räume überlagern. Zwischen mittelalterlichen Gassen, modernen Verkehrsachsen und belebten Plätzen können zahlreiche Themen aus dem Erdkundeunterricht direkt vor Ort beobachtet werden.
Auf dem Programm standen neben Stadtgeschichte und Stadtplanung natürlich auch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten: das Bremer Rathaus, der Roland von Bremen und die Bremer Stadtmusikanten. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler beobachten, wie sich eine historische Stadt entwickelt hat und welche Funktionen verschiedene Stadtbereiche erfüllen.


Neben fachlichen Erkenntnissen wurden auch praktische Erfahrungen gesammelt: Schattenplätze sind wertvolle Ressourcen, Getränke unverzichtbare Ausrüstung und Eisverkäufer wichtige Akteure im städtischen Gefüge.
Während dieser Artikel entsteht, bleibt ein Forschungsthema noch ungeklärt: das Abendprogramm. Die Erwartungen reichen von entspanntem Ausklang über spannende Stadterkundungen bis hin zu bisher unbekannten Sozialexperimenten. Die Datenauswertung läuft noch.
Aber egal, wie der Abend noch verläuft: Die Exkursion zeigte einmal mehr, dass man Geografie am besten dort lernt, wo sie stattfindet!





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